Aktuelles

Exif_JPEG_420

Heraus zum 8. März!
–    gemeinsam auf die Straße gehen: Kommt auf unsere Demonstration in Lüneburg am
7. März, startend um 14 Uhr am Clamartpark!

Der 8. März ist für uns als Frauen, Lesben, inter, nicht binäre, trans
und ageschlechtliche Personen – im Anschluss an historische Kämpfe von
Feminist*innen überall auf der Welt – feministischer Kampf- und
Streiktag. Kampf und Streik gegen Patriarchat, Sexismus,
Transfeindlichkeit, Antifeminismus. Für das Recht auf Selbstbestimmung
über unsere Körper, Partnerschaften, Familienplanung,
Geschlechtseinträge, unsere Tätigkeiten und unsere Lust.

Seit Jahrzehnten gehen FLINTA* an diesem Tag auf die Straße, um ihre
Erfahrungen und die gesellschaftlichen Missstände, denen sie täglich
ausgesetzt sind, sichtbar zu machen. Wir FLINTA* erfahren Gewalt in
Familie und Partnerschaften. Wir werden am Arbeitsplatz, unter Freunden
und in der Öffentlichkeit belästigt. Unsere Arbeit wird schlechter
bezahlt, unsichtbar gemacht und abgewertet. Aufgrund unseres Geschlechts
werden wir schlechter behandelt, nicht wahr- oder ernstgenommen oder gar
nicht erst anerkannt. Und das in Deutschland und weltweit. Schon vor der
Pandemie und heute umso stärker. Deshalb sagen wir: Die Krise steckt im
System – Gemeinsam gegen Kapitalismus und Patriarchat.

Deshlab rufen wir euch zum 8. März dazu auf:

–    auf feministsiche Kämpfe aufmerksam zu machen: Hängt in der Woche
vor dem 8. März Lila Stoffe oder Banner mit sprüchen aus dem fenster
oder an den Gartenzaun.

–    euch zu vernetzen und empowern: Macht was euch gut tut und euch
Kraft gibt. Vielleicht ein Besuch eim digitalen FLINTA* Barabend oder
der Release Party unseres Readers. Oder vielleicht habt ihr Lust selbst
(alleine oder mit einer Gruppe) aktiv zu werden? Kommt gerne mal in eine
Vollversammlung, oder hört euch den Vortrag zu Sicherheit im Aktivismus
an.

–    euch zu bilden und voneinander zu lernen: Kommt zum Beispiel zum
Vortrag von Genoss*innen von fe.trails und aus der kurdischen
Frauenbefreiungsbewegung, dem Einführungsvortrag zu
Schwangerschaftsabbrüchen oder zu Patriarchaler Gewalt. Oder lest und
diskutiert eure Beiträge in unserem Bündnis Zine “Take up space”.

–    die Arbeit zu bestreiken, wo es möglich ist: Legt am 8. März die
Füße hoch, putzt und kocht nicht und lasst euren Partner oder männliche
Freunde auf die Kinder aufpassen. Kommt mit uns zur Streik-Kundgebung in
Hamburg und nutzt gerne under Kinderbetreuungsangebot. Auch auf dem
Arbeitsplatz und auch bei der “emotionalen Arbeit” in Beziehungen kann
gestreikt werden, mehr Infos hier: https://fstreikhamburg.org/streiken/

–    gemeinsam auf die Straße gehen: Kommt auf unsere Demonstration in Lüneburg am
7. März, startend um 14 Uhr am Clamartpark!

https://feministischer8mlg.noblogs.org/8-marz-2021/

Lied eines Angehörigen über die rassistischen Morde in Hanau am 19.2.2020
Stimmen von Angehörigen aus Hanau zum Jahrestag der rassistischen Morde vom 19.2.2020

Ein Jahr nach dem rassistischen Morden in Hanau



19. Februar 2021, 16-18 Uhr, Marktplatz Lüneburg
Am 19. Februar jährt sich zum ersten Mal der rassistische Anschlag in Hanau.  Die Überlebenden wünschen sich von uns nicht nur Beistand in der Trauer. Gemeinsam wollen wir gemeinsamen Druck entwickeln, um ihre Forderung durchzusetzen. Deshalb finden am 19. Februar 2021 bundesweit Kundgebungen, Demonstrationen, und Gedenkaktionen statt! Für politische Konsequenzen und das die Namen der Opfer unvergessen werden.
Während der Kundgebung sind ausschließlich die Stimmen der Überlebenden, Angehörigen und Freund:innen zu hören. Mittels Audioaufnahmen werden die Stimmen aus Hanau in Lüneburg zu hören sein. Es ist vor allem der Initiative 19. Februar Hanau zu Verdanken, dass über die neun Opfer der Mordtat gesprochen und berichtet wird und eben nicht über den Täter. Auch wir wollen dazu beitragen, dass das Gedenken an die Toten und die Wut und Trauer der Überlebenden, Angehörigen und Freund:innen nicht in Vergessenheit gerät. Wir klagen an und fordern Taten statt Worte: Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung, Konsequenzen!

Zusammen wollen wir mit einer Kundgebung das Gedenken an Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz und Gökhan Gültek in Lüneburg sichtbar machen.
— Bitte denkt an eine Maske. Es werden FFP2-Masken gegen Spende bereitgestellt. Haltet Abstand. Bringt gerne ein Glas mit einem Teelicht oder eine andere Art von Kerze mit. —

https://www.facebook.com/events/129873465674934/

https://19feb-hanau.org/

Hessen braucht einen Rechtsterrorismus-Opferfonds! Jetzt! 11. Februar 2021

Anlässlich des Jahrestages des rassistischen Attentats vom 19. Februar 2020 fordern wir die Landesregierung Hessen auf, die Hinterbliebenen und Überlebenden angemessen zu entschädigen – mit unbürokratischen Einmalzahlungen aus einem Opferfonds für Opfer rechtsterroristischer Gewalt. Zusammen mit der Bildungsstätte Anne Frank und der VBGR (Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt) starten wir jetzt eine campact-Kampagne – wir brauchen Unterstützung, unterschreibt die Petition!
https://weact.campact.de/p/hanauopferfonds

Newsletter FLUSE Dezember 2020

Liebe Unterstützerinnen, liebe Freundinnen,

bevor dieses für uns alle schwierige Jahr zu Ende geht, möchten wir noch mal wieder von uns hören lassen:
Seit Beginn des Herbstes und den erneuten stärkeren Einschränkungen schlagen wir uns wie alle mit Widrigkeiten wie Videokonferenzen, FFP2-Masken, 20/3-Lüften, Quarantäne und auch vielen Sorgen durch unser Flusenleben. Aber:

Trotz aller Einschränkungen und Herausforderungen sind wir nach wie vor unglaublich froh, hier zusammen zu wohnen.
Der Gemeinschaftsraum nimmt nach und nach Gestalt an und wurde auch im Sommer und Frühherbst von einigen Gruppen genutzt, so zum Beispiel für die Mitgliederversammlung von Mehr Leben e.V. im Oktober.
Im Vorraum ist die Abholstation der SoLawi WirGarten e.V. und wird vom Stadtteil, unserem Nachbarprojekt Meisterweg 104 und uns genutzt. Im Keller läuft unsere Foodcoop „Flufu“ heiß (Flusenfutter), wo wir jetzt verpackungsneutral lecker einkaufen können – zu jeder Tageszeit und bei jedem Wetter, ohne nass zu werden.
Das Sensibilisierungstraining zu critical whiteness mit Tsepo Bollwinkel mussten wir leider absagen und werden es im nächsten Jahr durchführen.
Das Highlight der zweiten Jahreshälfte war natürlich die uneinschränkte Zustimmung zu unserem Projekt und dem Beteiligungsbeschluss des Mietshäuser Syndikat im September. Das haben wir freudig gefeiert, wie ihr vielleicht auf der Website schon gesehen habt. Seither sind wir auch beständiger in die Beratungstätigkeit für Gruppen, die Syndikats-Projekt werden wollen, eingestiegen.
Ansonsten sind wir weiterhin mit Nachbesserungen des Baus beschäftigt und hoffen, dass bis Jahresende alles erledigt sein wird. Ebenso wie die Bauabschlussrechnung, die kurz vor der Zielgeraden ist.
Besonders gefreut hat uns eine Begrüßung durch ein Gespenster-Wandbild gegenüber von unserem Haus:

Exif_JPEG_420

Ein Herz von uns auch für Euch,
tolle Unterstützer*innen!

Leider gab es am 20.12. faschistische Schmierereien und Sticker
mit Nazisymbolen im ganzen Viertel unter anderem auch direkt
an unserem Haus. Es war gut, mitzukriegen, wie viele Leute,
jung und alt, unterwegs waren und sich dagegen positionierten
und die Symbole überklebt haben. Wir sind wütend, lassen uns
davon aber nicht entmutigen. Die Fluse bleibt sichtbar
antifaschistisch und feministisch.

Zu guter Letzt wünschen wir Euch viel Kraft, Mut und Gelassenheit für das Neue Jahr! „Nicht müde werden“ ist wohl das Motto:

Gegen Ungerechtigkeiten aufstehen, solidarisch handeln und zusammenstehen.

Passt auf Euch auf, bis bald, mit herzlichen Grüßen
von den Flusen

https://fluse.org/wp-content/uploads/2021/02/Newsletter_2020_12.pdf

Gruppenfoto von dem Moment, an dem wir von der Entscheidung des Mietshäuser Syndikat erfahren. Großes Feiern und ausgelassener Jubel.

(09|20) Juhu! Wir kommen im Mietshäuser Syndikat an

Schon seit langem sind wir Mitglied im Mietshäuser Syndikat. Das Syndikat ist ein Zusammenschluss aus Wohnprojekten in ganz Deutschland. Der Verein unterstützt neue Gruppen dabei, Miet-Wohnraum zu schaffen und selbstverwaltet zu organisieren.

Auf der Mitgliederversammlung im September haben wir uns für eine sogenannte Beteiligung beworben. Unsere Bewerbung wurde einstimmig angenommen. Das Syndikat wird sich jetzt an der FLUSE beteiligen, also einen Anteil an unserer Haus-GmbH kaufen. Damit wird die FLUSE unverkäuflich und darf weiterhin nur als solidarisch finanzierter Miet-Wohnraum genutzt werden. Was es damit genau auf sich hat, könnt ihr hier nachlesen.

Wir sagen: Das ist ein Grund zum Feiern. Und genau das tun wir jetzt!

Banner "#unfugbleibt"

(05|20) Solidarität mit dem Lüneburger Wohnprojekt Unfug

Vor mehr als zwei Jahren entstand das Wohnprojekt Unfug im Stadtteil Kaltenmoor. Genau wie unser Wohnprojekt, die FLUSE, wurde es nach dem Konzept des Mietshäuser Syndikats realisiert. Die Bewohner*innen bauten nach Erwerb der Immobilie das Haus so um, dass es barrierefrei ist. Mittlerweile leben auf dem Grundstück zehn Erwachsene und zwei Babys in einem Einfamilienhaus und sechs Bauwägen.

Doch u.a. an eben jenen Bauwagen stört sich die Stadt! Nach Monaten der Verhandlung hat diese nun angekündigt, das Gelände am 01.07.2020 räumen zu lassen – in einer Zeit, in der es wichtiger denn je ist, sich zu solidarisieren und einander zu unterstützen!

Die bisherigen Verhandlungen mit dem Oberbürgermeister Mädge, der Stadtverwaltung und dem Stadtrat, das Leben im Bauwagen an Ort und Stelle langfristig zu ermöglichen, sind erfolglos geblieben. Die Argumente der Stadt Lüneburg wie zum Beispiel, dass die Genehmigung der Bauwägen zu einer sogenannten Splittersiedlung* führen könnte oder dass das Grundstück in der Konrad-Adenauer-Straße im Außenbereich liegt, wo nur unter strengen Voraussetzungen gebaut werden dürfe, erscheinen uns sehr fragwürdig. Der Ermessensspielraum für die Bewertung des Projektes blieb bisher ungenutzt. Dass es bisher keine Lösung für den Konflikt um die angebliche „Illegalität“ der Bauwägen und der Nutzung und des Umbaus von Nebengebäuden auf dem Grundstück gibt, ist wohl eher eine Frage des Unwillens seitens der Stadt als der nachvollziehbaren Begründungen. Warum wird gerade das Unfug-Gelände als unbebaubar deklariert? Geht es hier tatsächlich um bauliche Fragen oder um das links-politische Engagement der Bewohner*innen?

Wir sehen das Wohnprojekt Unfug als einen Ort, an dem Menschen gerne zusammenleben. Die Bauwägen bieten dabei die Möglichkeit, unterschiedliche Wohnformen zu realisieren und für alle Bewohner*innen bezahlbaren Wohnraum zu schaffen – der in Lüneburg bekanntlich immer knapper wird. Durch ihr Engagement im Stadtteil und ihre aktive Teilhabe am Stadtleben ist Unfug unverzichtbar. Das Projekt durch eine Räumung zu zerstören, wäre ein Einschlag in ein lebendiges und vielfältiges Lüneburg. Und ist diese Vielfalt nicht auch das Ziel unserer Stadt, die sich so gern damit rühmt?

Wir fordern den Oberbürgermeister und die Stadt Lüneburg daher dazu auf, die Verhandlungen fortzuführen! Wir fordern die Legalisierung der Bauwägen, die Änderung der Flächennutzungspläne und die Erteilung einer Baugenehmigung. Wir fordern den OB und die Stadt Lüneburg dazu auf, Möglichkeiten zu schaffen, dieses tolle Wohnprojekt weiterhin bestehen zu lassen. Denn ohne die Bauwägen wird es keinen bezahlbaren Wohnraum für alle Menschen von Unfug geben!

Unfug bleibt! Aktionstag am 30. Mai

Zeigt auch ihr euch solidarisch mit dem Wohnprojekt Unfug.
Nehmt Teil an dem Aktionstag, welcher am 30.05. stattfinden wird!
Nähere Informationen findet ihr auf unfug-lg.de.

*Eine Splittersiedlung ist gekennzeichnet durch:
In einem engeren Bereich liegende Bauten,
  • die in keiner organischen Beziehung zu den im Zusammenhang bebauten Ortsteilen liegen,
  • die selbst keinen im Zusammenhang bebauten Ortsteil darstellen,
  • die in keiner organischen Beziehung zu einem Ortsteil stehen und/oder
  • die sich nicht in die geordnete städtebauliche Entwicklung einfügen.

(04|20) Das Haus ist fertig

Collage: Die Hausbewohner*innen auf der Wendeltreppe / veganer Käsekuchen mit Aufschrift HAPPY FLUSE

Liebe Freund*innen, liebe Unterstützer*innen,

Das Haus ist fertig! Und das nicht nur genau nach Zeitplan, sondern auch bis ins kleinste Detail nachgearbeitet. Da das keine Selbstverständlichkeit in der Bauwelt ist, schätzen wir das Organisationstalent und die Gründlichkeit unserer Architekt*innen umso mehr. Auch über den langjährigen guten Planungsprozess und die Ideen, die in diesem Haus stecken, sind wir sehr glücklich, so dass wir die Neustadtarchitekten aus Hamburg und unseren Projektberater Volker Holtermann von PlanW gerne weiterempfehlen. Falls ihr im Begriff seid, eine Baugemeinschaft zu starten, stehen wir euch gerne mit Tipps und Erfahrungswerten beiseite.

Seit Mitte Februar stehen an jedem Wochenende ein Umzugswagen vor unserem tatsächlich fertig! gebauten! Wohnhaus! Am letzten Märzwochenende haben wir den vorerst letzten Umzug gestemmt, dann folgen noch einige Menschen zu Anfang Mai. Und dann sind wir vollzählig, unglaublich – schön. Während unser Februar und März noch von Bauabnahmen geprägt waren und wir zwischendurch immer wieder dem Sag-mal-ist-das-wirklich-wahr-Freudentaumel erlegen sind, beschäftigt uns nun, wie euch und Sie alle, die Sorge und Verunsicherung in der sogenannten Corona-Krise. Wir sorgen uns um unsere Lieben, um die Menschen, die am wenigsten Zugang zu Schutzmaßnahmen und Gesundheitsversorgung haben und auch darum, wie alles weitergeht. Es fällt uns nicht leicht, zu Hause zu bleiben – und dennoch tun wir es, weil es vernünftig ist. Viele von uns haben zumindest das Glück, von zu Hause aus arbeiten zu können. Gleichzeitig ist es ein irgendwie absurder und herausfordernder Beginn des gemeinsamen Lebens in der FLUSE, viel zu Hause zu sein und dennoch aufgrund von „social distancing“ und notwendigem Abstand nur eingeschränkt gemeinschaftlich zu leben. Wir versuchen, das Beste daraus zu machen, werkeln in den Wohnungen und im Garten, planen den Garten und haben auch im noch recht kahlen und küchenlosen Gemeinschaftsraum einiges an Arbeit vor uns.

Dass wir uns in diesen Tagen in unser wunderschönes Zuhause zurückziehen können, empfinden wir als Privileg. Nicht alle Menschen können das, weil sie zum Beispiel auf der Straße leben oder in Geflüchtetenunterkünften zusammengepfercht werden. Diese Menschen sind aber von der Krise am stärksten betroffen. In Hamburg wurde vor ein paar Tagen das Zelt der Gruppe „Lampedusa in Hamburg“ [1] in der Nähe des Hauptbahnhofs von der Polizei gewaltsam geräumt [2]. Seit 2013 hatte es als Anlaufstelle und Austauschort für Geflüchte und andere politisch aktive Menschen gedient. Diesen Menschen fehlt nun nicht nur der Ort, an dem sie sich treffen können und der ihren Widerstand im Stadtbild sichtbar gemacht hat. Ihnen fehlt auch ganz grundsätzlich ein Ort, an dem sie schlafen und sein können, ihnen fehlt es an Essen und an Geld.

Deshalb möchten wir euch dazu aufrufen, an die Gruppe Geld zu spenden! Einige aus unserer Wohnprojektsgruppe kennen Menschen aus der (Soli-)Gruppe persönlich und haben vermittelt bekommen, dass das Geld dort dringend gebraucht wird. Und zwar für: Essen, Medikamente, Hygieneartikel und ggf. für anfallende Mietzahlungen für Wohnungen.

Die Kontoverbindung lautet:
KIEZ Wohnen e.V.
IBAN: DE91251205100008457200
Verwendungszweck: Lampedusa

Wir danken euch für eure Unterstützung! #leavenoonebehind #grenzentöten #openthehotels

Leider können wir euch und Ihnen in der derzeitigen Situation kein Datum für ein Einweihungsfest schicken. Sobald es plan- und absehbar ist, tun wir das aber mit großem Vergnügen. Wir wünschen euch und Ihnen alles Gute.

Kommt/Kommen Sie gut und möglichst unbeschadet durch diese Zeit! Bis bald, die FLUSEN

[1] https://de-de.facebook.com/lampedusainhamburg [2] https://taz.de/Lampedusa-Zelt-in-Hamburg-geraeumt/!5674441

(03|20) Es gibt Torte!

Käsekuchen zum Einzug mit Aufschrift "Happy FLUSE"

… hoffentlich hat unser Haus nicht so viele Risse wie der vegane Käsekuchen, der am Sonntag zum ersten Tagestreffen im Meisterweg gebacken wurde. Mit ganz vielen zukünftigen Bewohner*innen haben wir unser fertiges Haus gefeiert. Juhu!

(01|20) Die FLUSE in der Landeszeitung

Titelseite der Landeszeitung Lüneburg vom 30.12.2019. Schlagzeile "Gemeinsam statt einsam", Foto zweier zukünftiger Mitbewohnerinnen

Unser Hausprojekt hat es am 30. Dezember auf die Titelseite der Landeszeitung Lüneburg geschafft!

Lest hier den Online-Beitrag:
Landeszeitung: „Leben in der Gemeinschaft“

(12|19) Was sind wir für Glückspilze!

Vor ziemlich genau einem Jahr standen wir vor einer Baugrube, inzwischen stehen wir vor (häufig auch in) einem Haus, die Küchen sind bestellt, die Fußbodenheizung fertig, der Holzfußboden ist in einigen Wohnungen schon verlegt und wird gerade geölt, die Fliesen auf der Dachterasse sind fast komplett verlegt und die Malerarbeiten und Außengestaltungsarbeiten sind im vollen Gange… fast bereit für unseren Einzug ab Februar 2020!

Getragen von vielen…

Bei unserem letzten Tagestreffen in diesem Jahr haben wir Pilze gebastelt für alles Tolle, was wir im letzten Jahr erreicht haben, wie wir mit einander als Gruppe arbeiten und was passiert ist. Warum Pilze? Weil das, was als Pilz zu sehen ist, nur wachsen kann auf einem Myzel, einem Geflecht von Verbindungen. Ohne diese Basis gibt es keinen Pilz. Die riesengroße Leistung, dieses Wohnprojekt zu erschaffen, ist nicht die Arbeit einzelner Personen, sondern ist nur möglich durch die vielfältigen Handlungen von Vielen. Dazu gehört ganz ganz unbedingt auch alle unsere externen Unterstützer_innen. Vielen, vielen Dank dafür!

Noch eine Bitte:

Im letzten Jahr konnten wir erreichen, dass die Niedersächsische Landesbank uns als Modellprojekt nach den Richtlinien für sozialen Wohnungsbau auch für größere Wohneinheiten fördert. Das ist ein großartiger Erfolg und wird hoffentlich viel Nachahmung finden.

Diese Förderung wird uns jedoch durch die Zusammenfassung des vergünstigten Kredites für kleine und größere Wohnungen erst später ausgezahlt als wir erwartet haben. Wir haben dadurch eine einjährige Finanzierungslücke. Wenn wir 200.000€ der Zwischenfinanzierung über Direktkredite abdecken können, sparen wir bereits einiges an Zinskosten. Hierfür suchen wir zeitnah Direktkredite, die bis Frühjahr 2021 befristet sind. Da wir aber auch langfristig den Anteil der DK an unserer Finanzierung in ähnlichem Maße steigern wollen, nehmen wir auch gerne weitere unbefristete DK an. Das Haus ist sicher finanziert, jetzt geht es nur noch um kostengünstigere Mieten.

Daher bitten wir euch und Sie: Tragt unsere Bitte um Direktkredite an eure/Ihre Freund*innen und Bekannte, Familien und Kolleg*innen weiter.

Weite Informationen zu Direktkrediten finden sich hier. Sehr gerne nehmen wir persönlich Kontakt auf und sind ansprechbar unter fluse-wohnprojekt@posteo.de

Wir wünschen eine gute Zeit, einen entspannten und erholsamen Jahresausklang und vor allem ein gutes, glückliches und kämpferisches neues Jahr!

(07|19)

Das Richtfest war bereits vor einigen Wochen und auf der Baustelle geht es derzeit rasch weiter! Bei uns passiert viel – nicht nur, was den Bau anbelangt. In der LZ gab es im Juni einen Artikel zum Mieterstrom-Modell und wir werden hier als ein Paradebeispiel genannt….

Am 18.06.2019 war der Hauptartikel der Landeszeitung (LZ) zum Thema „Wohnen in Gemeinschaft“ in Lüneburg… Schön, wie viele Gruppen und Initiativen es in Lüneburg gibt – und es dürfen gerne noch mehr werden!

(03|19) Wir haben einen neuen Namen !

Was mit den Flausen im Kopf begann, ein Wohnprojekt in Lüneburg zu gründen, ist nach fünf Jahren das hier geworden:

_MG_7462_web
Baustelle im Frühlingsbeginn… Bild: Gemeinschaft.sinn

Was sich lange als Utopie anfühlte, wird endlich und tatsächlich Realität! In etwa einem Jahr ziehen wir in ein neugebautes Haus ein, das wir Fluse taufen.

Wir werden uns auch weiterhin die Flusen nicht austreiben lassen und wenn etwas nicht geht (weil die Norm es so und nicht anders will) , es trotzdem anders denken, träumen, ausprobieren und realisieren. Yeah.

(Nicht wundern: gemeinschaft.sinn bleibt weiterhin der Name der GmbH.)

(01|19)

Yieeppieh! Nahezu aller Wohnraum in unserem Projekt ist vergeben und wir sind zu einer mittelgroßen Gruppe angewachsen. Es gibt noch einige WG Zimmer in schon bestehenden Wohngemeinschaften zu vergeben, Wenn ihr euch, einzeln oder mit mehreren, dafür interessiert, nehmt gerne Kontakt zu uns auf.

(12|18)/(01|19)

In diesem Jahr haben wir viel geschafft und es ist große Schritte vorangegangen:

Mit glücklichen, erstaunten und ein wenig erschöpften Gesichterwohnen ist menschenrechtn sehen wir den Bau „unseres“ Hauses voranschreiten. Jetzt bleibt wieder mehr Zeit und Kraft für Anderes und es ist entgegen den rechten gesellschaftlichen Entwicklungen nötiger denn je, zusammen für ein Leben frei von Ausgrenzung, Ausbeutung und Unterdrückung einzustehen.

Wir wünschen Euch und Ihnen allen ein gutes, kämpferisches, glückliches und kraftvolles Neues Jahr!

(12|18)

News von der Baustelle!

Endlich ist es losgegangen: nach diversen Verzögerungen wird seit Ende November nun am Meisterweg gebaut. Wenn alles nach Plan verläuft, wird noch bis Weihnachten die Kellersohle erstellt.

Yieppieh! Wir freuen uns dem Wachsen des Hauses nun zusehen zu können. Vielen Dank an alle Unterstützer*innen und Baubeteiligten!!!

Jpeg
Baustelle am Meisterweg 100 -102 im Dezember 2018 (©gemeinschaft.sinn)

(10|18)

Baubeginn!

Hier ein Artikel in der LZ zum Baubeginn im Meisterweg (externer Link): Gemeinsam günstige Mietwohnungen bauen 

(09|18)

Der Baubeginn steht kurz bevor!

Zu einem Presseartikel der LZ (externer Link): Baugruppen ziehen in die Kleingartenkolonie

(08|18)

Sönke, du fehlst uns und wirst in unseren Gedanken immer bei uns sein. 

Am 31.07. ist unser Freund und Mitstreiter Sönke verstorben. Wir sind sehr traurig, fassungslos und sogar wütend, wie das Leben verlaufen kann.

Einen kurzen Nachruf von uns findet ihr hier: Nachruf für Sönke

(06|18)

Artikel in der LZ: Baugruppen ziehen in die Kleingartenkolonie

Perspektive Nordwest
© Neustadtarchitekten

 Wir starten los…

WirStartenLos
© gemeinschaft.sinn

Gemeinschaft.sinn e.V. ist eine Gruppe von Menschen, die ein gemeinschaftliches und selbstverwaltetes Wohnprojekt in Lüneburg realisieren wollen. Unser Ziel ist es, Menschen eine langfristige, kollektive Perspektive in Lüneburg zu bieten und durch gemeinschaftlichen Wohnraum unterschiedliche Lebensentwürfe zu ermöglichen. Darüber hinaus wollen wir einen Raum für Veranstaltungen nicht-kommerzieller Art anbieten. Wir werden zur Umsetzung ein Grundstück im Meisterweg erwerben – ca. 10 Gehminuten vom Bahnhof Lüneburg entfernt.

Hier geht es zu unserem Flyer -Stand 2017- (WirStartenLos).

Schon etwas älter…

Am 9.6. 2016 startete das deutschlandweite Förderprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für zukunftsweisende Wohnprojekte.
Dafür wurden 29 Modellprojekte ausgewählt, die als beispielhafte „Leuchtturmprojekte“, wirken sollen. Wir -als Lüneburger Wohnprojektinitiative- sind eines dieser Modellprojekte! Vom Trägerverein des Modellprogramms FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V. bekommen wir neben finanzieller auch Hilfestellungen in Form von Beratung und (auf Wunsch) inhaltlicher Prozessbegleitung…

Im Rahmen der Lüneburger Wandelwoche 2017 besuchten uns am 22.10. ca. 30 Menschen auf unserem zukünftigen Baugrundstück am Meisterweg. Die Radtour war vom Dachverband der Wohnprojekte in und um Lüneburg Mehr Leben e.V. organisiert und führte an diversen Wohnprojekten und Wohnprojektsinitiative in Lüneburg vorbei.